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Public Enemies

public enemies lässt sich für mich schwierig bewerten, da er für mich irgendwo zwischen mafia-film und biopic liegt. zweiteres gefällt mir nicht und langweilt mich meistens zu tode. so schneiden offensichtlich gute filmen wie zb blow oder benjamin button meistens nicht gut ab bei bir. so muss ich auch bei public enemies leider abstriche machen, weil ich des öfteren mit längen kämpfen musste, die eigentlich nicht da waren -> persönliches problem.
technisch betrachtet gab es wenig bis nichts zu bemängeln. das problem mit der kamera war meines erachtens ein viel höheres, als das irgendein kameramann dafür kritik erhalten sollte. das problem ist high definition cinema. das selbe phänomen erscheint auch wenn man dark knight auf blue ray schaut -> diese bilder sind für unser auge ungewohnt und wir empfinden sie als störend. ich lasse mich allerdings gerne eines besseren belehren, gebe public enemies bis dahin aber keine abzüge dafür.
was die qualität des films dominiert ist schauspielerische höchstleistung. eigentlich ist es schon fast ketzerisch das bei johnny depp anzuzweifeln, aber dieser mann übertrifft sich von film zu film aufs neue. dieses charisma und diese ausstrahlung sind einfach unübertroffen. so wie er auch im film alle glauben lässt, dass ein "guter mensch" hinter dem monster john dillinger steckt, so passiert das auch mit dem zuschauer. man muss einfach sympathie für ihn empfinden.
bale war... bale halt. was er macht macht er gut und glaubwürdig. allerdings kann man bei der wahl seiner rollen nicht gerade von vielfältigkeit sprechen. gegen anfang des films hatte ich wirklich hoffnung, weil er verletzbar und stellenweise richtig pienzig war. im laufe des film hat sich das allerdings wieder relativiert und wir hatten einen gewohnten bodenständigen christian bale zurück. schade.
so. story... was lässt sich zu einer vorgegeben tatsächlich passierten geschichte schon groß sagen?! die liebesgeschichte zwischen john und billy würde zwar ausreichend beleuchtet, jedoch nicht tief genug um irgendwelche tragik zu verspüren. das hat mir einfach nicht gereicht. die rahmenstory war dafür um so genialer dargestellt. er entkommt, er wird geschnappt, er flieht, er entkommt usw... das wurde genial dargestellt und mit der richtigen menge witz unterstrichen. hier konnte ich dann schon eher spannung verbuchen. zb die stelle im wald. ich muss sagen, da musste ich doch ein bisschen aufrappeln im kinositz. und natürlich ganz zu schweigen von dem wunderbaren highlight in und nach dem kino (im film). wie schön sich das ende zugespitzt hat, hach, so gehts doch auch.


SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER

eine so perfekt dargestellte todesszene hab ich selten gesehen, beide daumen nach oben. der aufbau, die steigerung bis zum schuss durchs gesicht -> perfekt!

SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER


bewertung: 72%
13.8.09 13:19
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sz^ (17.8.09 17:51)
sz^ meint:

viel potential verschenkt. Michael Mann hat sich leider an Miami Vice orientiert anstatt zb an Collateral.
Die Dramatik kam so gut wie gar nicht rüber. Die angesprochene ballerei im wald zb. war das gegenteil von mitreissend.
Schauspielerisch natürlich sehr gut. Aber storytelling und writing war doch sehr durchwachsen...
ich habe 5,0 vergeben

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